Braut und Bräutigam pusten Schnee in die Kamera | Foto: Hanna Witte

Hochzeitsfotos im Winter

Bilder Winterhochzeit & Paarshooting im Schnee

Heute möchte ich mal zeigen, dass Hochzeitsfotos im Winter traumhaft schön sein können. Momentan müssen leider viele meiner Hochzeitspaare ihre geplante Hochzeit im Sommer absagen. Die meisten möchten ihr Fest auf nächstes Jahr verschieben, damit sich an ihrem Ursprungsplan nicht viel ändert. Jedoch kommt es häufig vor, dass dann die begehrten Wochenendtermine bereits vergeben sind. Da kommt bei einigen die Idee auf, ob es nicht eine Alternative sein könnte, noch in diesem Jahr zu heiraten, dafür aber im Herbst oder Winter.

Hier ist die Skepsis bei manchen allerdings groß und sie fragen sich: Wie wird das Wetter sein, ist die Hochzeit genauso stimmungsvoll, bekommen wir genauso so schöne Hochzeitsfotos im Winter wie im Sommer? Daher habe ich einmal einige Fotos meiner Winterhochzeiten zusammengestellt, denn ich bin der Überzeugung, dass eine Hochzeit im Winter einer Hochzeit im Sommer um nichts nachsteht.

Hochzeitsfotoidee Trauringe: Die Eheringe liegen auf einem gefrorenen Blatt | Foto: Hanna Witte

Tipps für unvergessliche Hochzeitsfotos im Winter

Für unvergessliche Hochzeitsfotos im Winter ist es wichtig eine Hochzeitslocation mit viel Licht auszusuchen, da es früh dunkel wird. Wenn ihr das Paarshooting und die Gruppenfotos bei Tageslicht machen möchtet, bietet es sich zum Beispiel an, diese vor der Trauung zu fotografieren. So sind alle entspannt und es gibt keine Kollision mit dem Ablaufplan.

Allerdings ist es auch im Dunkeln möglich stimmungsvolle Paarbilder zu machen. Geht man an einen Ort mit vielen Lichtern im Hintergrund wie z.B. ein Weihnachtsmarkt, entstehen super schöne und winterliche Hochzeitsfotos. Auch Kerzen, Lichterketten und Wunderkerzen sind tolle Accessoires für emotionale Bilder. Gerne erinnere ich mich auch an die außergewöhnliche Winterhochzeit von Tanja und Simon, die als Hochzeitslocation das Schokoladenmuseum in Köln wählten. Für ihre Gäste ließen die beiden extra einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Crepewagen und geschmücktem Tannenbaum aufstellen – einfach wundervoll und feierlich.

Hochzeitsfoto einer Braut in der dekorierten Location ihrer Winterhochzeit | Foto: Hanna Witte

Kann man im Winter die Paarbilder auch draußen fotografieren?

Es ist absolut kein Problem Hochzeitsfotos im Winter draußen zu fotografieren, denn die Sonne steht zu dieser Jahreszeit tiefer, was immer für ein wunderschönes Licht sorgt. Sollte man zudem das Glück haben, dass Schnee liegt, werden die Bilder einfach nur traumhaft. Es braucht jedoch nur einige Tricks und eine gute Vorbereitung! Braut und Bräutigam sollten auf jeden Fall warme Schneestiefel für das Paarshooting dabei haben. Schließlich sind nicht auf jedem Bild die Schuhe zu sehen und wenn man dann warme Füße hat, lacht es sich leichter. :)

Eine warme Jacke, die man schnell mal drüber werfen kann, ist auch immer Gold wert. Und eine Wärmflasche oder eine Thermoskanne, die der Trauzeuge parat hält, sorgen ebenfalls für gute Laue. Grundsätzlich gilt beim Fotografieren von Hochzeitsfotos im Winter: Ist man draußen, sollte man in Bewegung bleiben und nicht zu lange Wege einplanen. Außerdem sollte man auf jeden Fall auch Bilder drinnen einplanen, falls es regnet oder es dann doch zu kalt wird. Zum Beispiel hat man am Fenster auch drinnen immer sehr schönes Licht.

Hochzeitsfoto von Braut und Bräutigam in einem verschneiten Wald | Foto: Hanna Witte

Ideen für das perfekte Brautstyling im Winter

Um meine Tipps rund um die Hochzeitsfotos im Winter und eine gelungene Winterhochzeit abzurunden, habe ich meine liebe Hochzeitsdienstleister-Kollegin Claudia Heller von Claudia Heller Modedesign nach ein paar schönen Ideen für das perfekte Brautstyling gefragt:
„Also als erstes kann ich schonmal sagen, dass die Winterbräute recht entspannte Frauen sind :)). Sie haben zum Beispiel keine großen Erwartungen an das schöne Wetter und werden dann oft belohnt. Viele entscheiden sich auch absichtlich außerhalb der Saison zu heiraten, weil alle Dienstleister nicht so ausgebucht sind.

Als Brautkleid würde ich immer etwas ohne einen tiefen Rückenauschnitt empfehlen, da man sich sonst immer zu unangezogen und nackt fühlt. Wenn es kühl ist, müsste man dann immer ein Jäckchen tragen und somit ist der Rückenauschnitt auch nicht mehr so wirkungsvoll. Viele Bräute entscheiden sich für Ärmel, sei es kurz oder eher noch für 3/4. Damit hat man auch ein angezogenes Gefühl und muss in den Räumlichkeiten nichts mehr drüber tragen. Die Arme können gerne aus Spitze sein, das reicht schon.

Für Winterhochzeiten bieten wir gerne Jäckchen aus reiner Wolle oder kleine Pelerinen aus Kunstfell an. Die Winterbräute mit kurzen Brautkleidern beziehen auch gerne einen Mantel mit ins Konzept ein. Dieser spielt ja beim Outfit dann eine größere Rolle und ist Teil des gesamten Outfits.
Die Schuhe würde ich geschlossen wählen, heisst vorne und Ferse zu. Dies macht das Tragen von Strumpfhosen etwas einfacher. Vielleicht sind das eher praktische Tipps, die aber gerade bei Winterhochzeiten nicht ganz uninteressant sind.“